Artikel

null Arztbefunde richtig verstehen

 

Viele Patienten haben nach einem Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt das Problem, dass sie Befunde erhalten, sie aber kaum oder nur schwer verstehen.

Hier kann das gemeinnützige Projekt "Was hab' ich?" helfen.

2011 gründeten zwei Medizin-Studenten und ein IT-Experte das Start-up "Was hab' ich?". Ihr Ziel war es, die Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu verbessern. Mittlerweile engagieren sich 1.100 Medizinier im Portal und haben bereits 22.000 Befunde in eine leicht verständliche Sprache für Patienten übersetzt.

Die Nutzung des Portals ist für Patienten kostenlos. Sie können anonym ihren Befund hochladen oder per Fax einsenden und erhalten innerhalb von wenigen Tagen eine Übersetzung, die sie passwortgeschützt online abrufen können.

Die Medizinstudenten, die sich im Netzwerk ehrenamtlich engagieren, sind mindestens im 8. Fachsemester. Aber auch Ärzte und Psychologen engagieren sich. Damit Patienten ihre Krankheit besser verstehen und besser informiert ins nächste Arztgespräch gehen können.

Seit 2014 wird "Was hab' ich?" im Sinne der Unterstützung des Arzt-Patienten-Verhältnisses und zur Förderung des Medizinernachwuchses auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unterstützt.

 

 

Figur und Fragezeichen

 

 

Foto: "question mark and thinking man" - ©frender/Fotolia.com

Anlagen