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Datengestützte einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung

Aktuelles

Aussetzen der Datenlieferung/einrichtungsbezogener Dokumentation

Die Verpflichtung der Vertragsärzte zur unterjährigen, quartalsweisen Datenlieferung jeweils zum 28. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November wird für das Erfassungsjahr 2020 und 2021 ausgesetzt. Diese Regelung gilt für die beteiligten Vertragsärzte der Verfahren QS PCI und QS NET (siehe jeweils § 16 Absatz 1 der themenspezifischen Bestimmungen für die Verfahren).

Jedoch bleibt die Verpflichtung zur Datenübermittlung für jeweils das gesamte Erfassungsjahr 2020 bis spätestens 28. Februar (Korrekturfrist zum 15. März) des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres davon unberührt. Die detaillierten Informationen entnehmen Sie bitte dem Beschluss, den der G-BA auf seiner Internetseite veröffentlicht hat (s. www.g-ba.de/beschluesse/4593/).

Regelungen zur Patientenbefragung im Qualitätssicherungsverfahren „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie“ (QS PCI)

Der G-BA ist per Beschluss vom 18. März 2021 den Empfehlungen des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nachgekommen, den Datenschutz und die Sicherheit der Patientendaten zu erhöhen.

Der Beschluss mit den Änderungen ist auf der Internetseite des G-BA veröffentlicht (www.g-ba.de/beschluesse/4748/).

Den neuen Starttermin der Patientenbefragung wird der G-BA bis Ende dieses Jahres festlegen. Er ist für das Jahr 2022 geplant.

Nach der Einleitung des Stellungnahmeverfahrens zum Aussetzungsbeschluss, wurde vom G-BA nun beschlossen, einen neuen Absatz 3 in den § 20 „Übergangsregelung“ für das Verfahren 2 QS WI aufzunehmen.

Auf dieser Basis wird die ursprünglich im Januar und Februar 2021 geplante einrichtungsbezogene Dokumentation für das Erfassungsjahr  2021 ausgesetzt (s. https://www.g-ba.de/beschluesse/4630/).

Des Weiteren hat die KBV gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Hygiene- und Medizinprodukte der KVen und der KBV eine digitale ärztliche Fortbildung entwickelt. Diese wird ab Mitte Januar auf den Internetseiten des Deutschen Ärzteblatts durchführbar sein.

Als Unterstützung zur Umsetzung der zahlreichen normativen Vorgaben im Themenbereich Hygiene und für eine optimale Vorbereitung der nächsten Einrichtungsbefragung kann die mit 2 CME-Punkten zertifizierte Fortbildung zur aktuellsten Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) zur Prävention postoperativer Wundinfektionen verwendet werden.


Viele medizinische Leistungen werden heute sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor durchgeführt. Auch werden Patienten im Verlauf einer Behandlung häufig in beiden Sektoren versorgt.

Mit der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) formulierte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Vorgaben für einrichtungs- und sektorenübergreifende Maßnahmen der Qualitätssicherung, welche folgende Zielsetzung verfolgen:

  • die Ergebnisqualität verbessern
  • valide und vergleichbare Erkenntnisse über die Versorgungsqualität der Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer zu gewinnen  und damit die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten zu stärken

Die Qualitätssicherung betrifft sowohl Leistungen, die in Praxen und Krankenhäusern angeboten werden, als auch sektorenübergreifende Behandlungsabläufe. Durch die sektorenübergreifende Betrachtung wird ein kontinuierlicher Qualitätsentwicklungsprozess eingeleitet.

Die Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL)" wurde zum 1. Januar 2019 von der "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL)" abgelöst.

Zum 1. Januar 2020 wurde die Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse (QSD-RL) von der Rahmenrichtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) abgelöst.

 

 

 

Verfahren:

 

 

Weitere Informationen:

 

Anlagen