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Qualitätssicherung

null Hautkrebsscreening

Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs

Gesetzlich Versicherte haben ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebsscreening, eine Untersuchung, die bei entsprechend qualifizierten Haus- und Hautärzt*innen erfolgt. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Das Screening verfolgt das Ziel, Hautkrebserkrankungen so frühzeitig wie möglich zu erkennen und damit die Prognose zu verbessern. Das Screening ist eine Ergänzung zur Selbstuntersuchung.

Für 
•    Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin, hausärztlich tätige Internistinnen und Internisten, Praktische Ärztinnen und Ärzte und Ärztinnen und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung sowie
•    Fachärztinnen und Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten

besteht die Möglichkeit eine Genehmigung zur Durchführung und Abrechnung der Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs zu beantragen.

Welche Vorgaben und Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen, ist in der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie (KFE-RL) verankert, so ist z.B. die Teilnahme an einem zertifizierten achtstündigen Fortbildungsprogramm gemäß § 32 der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie zwingend erforderlich. 

Darüber hinaus bestehen für Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten regionale Verträge mit Krankenkassen über die Durchführung eines Hautkrebsvorsorge-Verfahrens für unter 35jährige Versicherte. Nähere Informationen dazu finden Sie hier

Die Antragsformulare sind für Sie unter dem Punkt Downloads bereitgestellt.