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null Ärzteschaft rät zur Grippeschutzimpfung - Jetzt ist die richtige Zeit dafür

 

(Saarbrücken, 03.11.2017) Ärztekammer des Saarlandes und Kassenärztliche Vereinigung Saarland raten dringend dazu, sich bereits jetzt gegen Grippe impfen zu lassen.

Denn jedes Jahr zur etwa gleichen Zeit rollt die Grippewelle wieder durchs Land.  Eine bewährte Möglichkeit, sich zu schützen, ist die Grippeschutzimpfung. Im Gegensatz zu einem Erkältungsinfekt ist die Virusgrippe – auch Influenza genannt –keineswegs harmlos.

„Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen“, so San.-Rat Dr. Josef Mischo, Präsident der Ärztekammer des Saarlandes. „Die Ständige Impfkommission (STIKO) der Bundesärztekammer empfiehlt die Impfung zudem Schwangeren, sowie medizinischem Personal und Personen in Einrichtungen mit Publikumsverkehr“, so  Dr. Josef Mischo weiter.

„Die Grippewellen erreichen Deutschland meist ab Ende Dezember. Deshalb ist jetzt die ideale Zeit, die Impfung vorzunehmen,“ ergänzt San.-Rat Dr. Gunter Hauptmann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland. „Es dauert ca. 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Impfschutz aufbaut. Man ist dann im weiteren Verlauf des Winters gegen die Krankheit gewappnet. Gerade für die oben genannten Risikogruppen ist die Impfung besonders wichtig.“

Grippeviren verändern sich ständig. Der Impfstoff wird daher in jedem Jahr an die aktuellen Eigenschaften der Grippeviren angepasst. Deshalb muss die Impfung auch jährlich wiederholt werden. Sie ist gut verträglich und verursacht nur in seltenen Fällen Nebenwirkungen.

Gemeinsames Ziel von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung ist es, Impfen als eine wichtige Maßnahme zum Schutz vor Infektionskrankheiten wieder stärker in das Bewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern zu rücken. Das betrifft nicht nur die Grippeschutzimpfung, sondern auch weitere wichtige Impfungen wie die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie oder Keuchhusten (Pertussis).

„Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem  Arzt über die Grippeschutzimpfung. Sie bzw. er berät Sie gerne.“, so Mischo und Hauptmann weiter.

 

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