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Nierenersatztherapie (QS NET)

Aussetzen der Datenlieferung/einrichtungsbezogener Dokumentation

Die Verpflichtung der Vertragsärzte zur unterjährigen, quartalsweisen Datenlieferung jeweils zum 28. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November wird für das Erfassungsjahr 2020 und 2021 ausgesetzt. Diese Regelung gilt für die beteiligten Vertragsärzte der Verfahren QS PCI und QS NET (siehe jeweils § 16 Absatz 1 der themenspezifischen Bestimmungen für die Verfahren).

Jedoch bleibt die Verpflichtung zur Datenübermittlung für jeweils das gesamte Erfassungsjahr 2020 und 2021 bis spätestens 15. Februar (Korrekturfrist zum 22. Februar) des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres davon unberührt. Die detaillierten Informationen entnehmen Sie bitte dem Beschluss, den der G-BA auf seiner Internetseite veröffentlicht hat (s. www.g-ba.de/beschluesse/4593/).


Am 1. Januar 2020 ist das neue sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren "Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen" (QS NET) gestartet.

Die bestehende Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse (QSD-RL) mit dem QS-Verfahren Dialyse wird damit abgelöst.

Das Verfahren QS NET dreht sich um die Versorgung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dafür 15 Indikatoren festgelegt, anhand derer die Qualität gemessen und bewertet werden soll.

Die Ziele des Verfahrens:
- Förderung der Kooperation zwischen Dialyseeinrichtungen und Transplantationszentren
- Förderung der Behandlungsqualität in Bezug auf Dialysen und Transplantationen
- Verringerung der Komplikationsraten im Rahmen der Dialysebehandlung bzw. nach  
  der Transplantation


 

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