Praxis-Newsletter 2/2017

Praxis-Newsletter 2/2017

 

Service

  • Stiftung "Anerkennung und Hilfe"

Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, in Abstimmung mit den Bundesländern ein Hilfesystem zu errichten für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat gemeinsam mit Ländern und Kirchen einen Lösungsweg erarbeitet, um das Leid der Betroffenen anzuerkennen und das erlebte Unrecht aufzuarbeiten. Das errichtete Hilfesystem ist die Stiftung Anerkennung und Hilfe.

 

  • Zweites Pflegestärkungsgesetz: KVS-Merkblatt

Zum 1. Januar 2017 sind zahlreiche Änderungen in der Pflegeversicherung in Kraft getreten. Auch wenn sie diese in Ihrer Praxis und Ihrer täglichen Arbeit nicht unmittelbar betreffen, haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte auf einen Blick in einem Merkblatt zusammengestellt, falls Sie von Patienten auf das Thema angesprochen werden. Das Merkblatt können Sie auf unserer Internetseite herunterladen: "Broschüren, Flyer & Merkblätter".

 

  • Seminarangebot 2017 - neue Seminare

Bei der Bewältigung der täglichen Arbeiten und Herausforderungen in Ihrem Praxisalltag möchten wir Ihnen gerne auch im Jahr 2017 weiterhelfen. Das Seminarprogramm 2017 finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite: Seminarangebot.

Neben bewährten Seminaren gibt es einige neue Themen:

  • EBM – Einsteigerkurs: Basiswissen für nichtärztliche-Praxismitarbeiter
  • EBM – Neuerungen für nichtärztliche-Praxismitarbeiter
  • Praxismanagement
  • Ganzheitliches Arbeits-, Lebens-, Zeitmanagement
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arztpraxis

 

Terminkalender

Nächste Schwerpunktthemen beim "SZ-Telefon-Doktor"

23.03.2017: Kinder-Thema

06.04.2017: Kopfschmerzen

20.04.2017: Haarausfall

Der SZ-Telefondoktor ist ein Service der Saarbrücker Zeitung und der saarländischen niedergelassenen Ärzte. Der Telefondoktor hat jeden Donnerstag zwischen 18.00 und 20.00 Uhr unter 0681-502-2620 bzw. 0681-502-2623 "Sprechstunde". Der Service ist für die Anrufer kostenlos. Seit Januar 2017 gibt es monatlich zwei Schwerpunktthemen, am jeweils ersten und dritten Donnerstag im Monat. Das Schwerpunktthema wird jeweils in der SZ mit einem Sonderartikel angekündigt.

 

 

Aus dem aktuellen Rundschreiben

  • Aufnahme der Videosprechstunde zum 1. April 2017

Die Aufnahme der Videosprechstunde in den EBM – entsprechend des gesetzlichen Auftrags im § 87 Abs. 2a Satz 17-20 SGB V – erfolgt fristgerecht zum 1. April 2017. Die Regelungen zur Vergütung im Detail finden Sie unter: "Aufnahme der Videosprechstunde zum 1. April 2017".

 

  • Psychotherapie-Vereinbarung unterzeichnet – Neue Richtlinie veröffentlicht

Die neu strukturierte ambulante psychotherapeutische Versorgung findet ab dem 1. April 2017 bundesweite Anwendung.

Inzwischen ist auch die Psychotherapie-Vereinbarung (Anlage 1 Bundesmantelvertrag-Ärzte) unterzeichnet. Die zusammengefassten Inhalte der Vereinbarung können Sie nachlesen unter: „Strukturreform Psychotherapie: Details zu den Formularen und zum Antragsverfahren ab dem 11. April 2017“ (siehe auch KVS-Aktuell 2/2017).

 
  • Stellungnahmeverfahren vor Prüfungsmaßnahmen

Zum 01.01.2017 ist die neue Prüfvereinbarung in Kraft getreten. Sie stärkt Ihre Rechte als Vertragsärzte, denn künftig wird regelhaft vor einer Prüfungsmaßnahme ein Stellungnahmeverfahren stattfinden, in dem Sie Gelegenheit haben, Ihre Praxisbesonderheiten vorab deutlich zu  machen. Dies gibt Ihnen die Gelegenheit, bei Praxisbesonderheiten Prüfmaßnahmen gänzlich zu vermeiden.

Wenn Sie im Einzelfall hierzu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an den Bereich „Verordnung, Beratung, Projekte“.

 

  • Soziotherapie: Neue Broschüre bietet Hinweise zur Verordnung

Eine neue 12-seitige Broschüre bietet Hinweise zur Verordnung von Soziotherapie – ein Hilfsangebot für psychisch schwer kranke Patienten. In dem Heft wird das Betreuungsangebot vorgestellt und gezeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Facharzt, Soziotherapeut und Patient funktioniert. Schwerpunkt bildet die Verordnung: Für welche Patienten ist Soziotherapie geeignet? Welche Ärzte dürfen die Leistung verordnen? Was ist bei einer Überweisung zu beachten? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet. Praxisbeispiele runden das Angebot ab. Das Serviceheft „Soziotherapie“ ist in der Reihe „PraxisWissen“ erschienen – Sie können es unter nachfolgendem Link herunterladen: "Soziotherapie - Hinweise zur Verordnung".

 

Veranstaltungen

  • Ringvorlesung Sterbehilfe des Department Gup an der htw saar

Das Department Gesundheit und Pflege der Fakultät für Sozialwissenschaften an der htw saar veranstaltet im Sommersemester 2017 eine Ringvorlesung mit 5 Terminen zum Thema Selbstbestimmung am Lebensende –Patientenrechte. Aufgrund der Aktualität und der anhaltenden kontrovers geführten Diskus­sion der Sterbehilfethematik sowie der damit verbundenen Frage der Wirk­samkeit von Patientenverfügungen, die Ausdruck grundsätzlich garantierter Patientenrechte sind, haben Prof. Roßbruch und Prof. Dr. Martha Meyer sich dazu entschlossen, eine öffentliche Ringvorlesung zu dieser Thematik anzubieten. Die htw lädt herzlich zur Ringvorlesung ein. Details und Termine: Ringvorlesung Sterbehilfe des Department Gup an der htw saar