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Koronarangiographie (PCI)

Aktuelles

Aussetzen der Datenlieferung/einrichtungsbezogener Dokumentation

Die Verpflichtung der Vertragsärzte zur unterjährigen, quartalsweisen Datenlieferung jeweils zum 28. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November wird für das Erfassungsjahr 2020 und 2021 ausgesetzt. Diese Regelung gilt für die beteiligten Vertragsärzte der Verfahren QS PCI und QS NET (siehe jeweils § 16 Absatz 1 der themenspezifischen Bestimmungen für die Verfahren).

Jedoch bleibt die Verpflichtung zur Datenübermittlung für jeweils das gesamte Erfassungsjahr 2020 und 2021 bis spätestens 15. Februar (Korrekturfrist zum 22. Februar) des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres davon unberührt. Die detaillierten Informationen entnehmen Sie bitte dem Beschluss, den der G-BA auf seiner Internetseite veröffentlicht hat (s. www.g-ba.de/beschluesse/4593/).

Regelungen zur Patientenbefragung

Zum 1. Juli 2021 sollte, zusätzlich zu der fallbezogenen QS-Dokumentation und den Sozialdaten, eine Patientenbefragung in das QS-Verfahren integriert werden. Da sich inzwischen abzeichnet, dass die Befragung nicht wie geplant am 1. Juli 2021 starten wird, hat der G-BA am 17. Dezember beschlossen, die Spezifikation vom Juli aufzuheben, um kein falsches Signal an Arztpraxen, Softwarehersteller und andere Beteiligte zu senden.

Der G-BA ist per Beschluss vom 18. März 2021 den Empfehlungen des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nachgekommen, den Datenschutz und die Sicherheit der Patientendaten zu erhöhen. Der Beschluss mit den Änderungen ist auf der Internetseite des G-BA veröffentlicht (www.g-ba.de/beschluesse/4748/).

Den neuen Starttermin der Patientenbefragung wird der G-BA bis Ende dieses Jahres festlegen. Er ist für das Jahr 2022 geplant.

Verfahren

Seit dem 1. Januar 2016 sind alle invasiv tätigen Kardiologen im Rahmen des ersten themenspezifischen sQS-Verfahrens "Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie" verpflichtet, jede Herzkatheter-Untersuchung und jede perkutane Koronarintervention bei gesetzlich versicherten Patienten zu dokumentieren.

Die Daten des gesamten Erfassungsjahres müssen bis zum 15. Februar des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres bei der Datenannahmestelle vorliegen. Für kollektivvertraglich tätige Vertragsärzte übernimmt in der Regel die Kassenärztliche Vereinigung (KV) die Aufgabe der Datenannahme. Die Daten werden von dort an die Bundesauswertungsstelle (IQTIG) weitergeleitet und ausgewertet. Jeweils zum 31. Mai erhalten die Kardiologen ihre persönlichen Ergebnisberichte (Rückmeldeberichte). Bei auffälligen Ergebnissen wird die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ein Stellungnahmeverfahren einleiten. Sollten diese Auffälligkeiten nicht ausreichend aufgeklärt werden, können die LAGen geeignete qualitätsfördernde Maßnahmen festgelegen.

 

Weitere Informationen (Links):

 

 

 

 

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