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Koronarangiographie (PCI)

Aussetzen der Datenlieferung/einrichtungsbezogener Dokumentation

Die Verpflichtung der Vertragsärzte zur unterjährigen, quartalsweisen Datenlieferung jeweils zum 28. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November wird für das Erfassungsjahr 2020 und 2021 ausgesetzt. Diese Regelung gilt für die beteiligten Vertragsärzte der Verfahren QS PCI und QS NET (siehe jeweils § 16 Absatz 1 der themenspezifischen Bestimmungen für die Verfahren).

Jedoch bleibt die Verpflichtung zur Datenübermittlung für jeweils das gesamte Erfassungsjahr 2020 und 2021 bis spätestens 28. Februar (Korrekturfrist zum 15. März) des auf das Erfassungsjahr folgenden Jahres davon unberührt. Die detaillierten Informationen entnehmen Sie bitte dem Beschluss, den der G-BA auf seiner Internetseite veröffentlicht hat (s. www.g-ba.de/beschluesse/4593/).


Das erste Mitte Februar 2015 durch den G-BA beschlossene Verfahren zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung, bei der Vertrags- und Krankenhausärzte nach denselben QS-Vorgaben bewertet werden, ist die „Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie“. Das Verfahren stützt sich aktuell auf zwei Datenquellen: die QS-Dokumentation durch den Arzt und die Sozialdaten, die bei den Krankenkassen vorliegen.

Gemäß der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Teil I und Teil II) des G-BA sind alle invasiv tätigen Kardiologen verpflichtet, seit dem 01. Januar 2016 jede Herzkatheter-Untersuchung und jede perkutane Koronarintervention bei gesetzlich versicherten Patienten zu dokumentieren.

Die Dokumentation im Verfahren „Koronarangiographie/PCI“ erfolgt elektronisch. Vertragsärzte übermitteln die Daten quartalsweise (spätestens zum 15. Mai, 15. August, 15. November und 28. Februar) an die Datenannahmestelle der KV Saarland. Für die Dokumentation benötigen die Praxen eine zertifizierte QS-Dokumentations-Software.

 

 

Weitere Informationen (Links):

 

 

 

 

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