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Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Praxis-Poster eGK zum Herunterladen

Patienten kommen immer wieder mit alten Gesundheitskarten in die Praxen. Dies führt zunehmend zu Problemen, da die Krankenkassen diese Karten sperren. „Aktiviert“ wird die Sperrung im Zuge des VSDM, also wenn der Patient in einer TI-Praxis ist. Danach kann die Karte generell nicht mehr eingelesen werden. Leider weisen immer noch nicht alle Krankenkassen ihre Versicherte darauf hin, wenn sie neue Karten ausgeben.

Zu Unterstützung der Praxen bietet die KBV ein Poster an, das Sie auf unserer Internetseite herunterladen und ausdrucken können.

(Stand: 05.11.2018)

 

 

Elektronische Gesundheitskarte

Mit der Gesundheitsreform 2004 hat der Gesetzgeber die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und damit die Ablösung der alten Krankenversichertenkarte beschlossen. Seit 2015 ist nur noch die eGK gültig. Auf der Karte gespeichert sind Daten des Versicherten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertennummer und Versichertenstatus. Zudem ist bis auf einzelne Ausnahmen, ein Foto abgebildet. Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC befindet sich auf der Rückseite jeder eGK.

Muster der elektronischen Gesundheitskarte (Bild: Gematik)

Weitere Funktionen wie der Austausch von Patientendaten sollen mit Beginn des Online-Rollouts freigeschaltet werden.

 

Welche eGK-Kartentypen sind aktuell gültig?

Ab dem 01.10.2017  können nur noch Karten der Typen  eGK1 plus und eGK2 in den Praxen eingelesen werden, die eGK1 ist nicht mehr gültig. Da sich die ungültigen G1-Karten optisch nicht von den weiterhin gültigen G1plus-Karten unterscheiden, sollte in den Praxen deshalb wie gewohnt jede eGK einlesen werden. Kann eine Karte nicht eingelesen werden, wird wie bisher das Ersatzverfahren angewandt. Im 2. Quartal 2017 hatten die Karten des Typs eGK1 im Saarland einen Prozentsatz von 0,48%.

Der Start der Telematikinfrastruktur bringt neben der Anbindung an das TI-Netz im ersten Schritt erst Mal nur eine konkrete Anwendung – das Versichertenstammdatenmanagement. Dabei werden in der Arztpraxis die Versichertendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Dies kann jedoch nur bei Gesundheitskarten des Typs eGK2 durchgeführt werden. Die eGK1plus Karten können zwar weiterhin eingelesen werden, jedoch ist die Durchführung des Versichertenstamm-datenabgleichs damit nicht möglich.


Weitere Informationen zur Telematik Infrastruktur haben wir für Sie hier zusammengefasst:
https://www.kvsaarland.de/telematik-infrastruktur

 

Weitere Informationen  zur eGK finden sich im Internet auf vielen unterschiedlichen Seiten, hier stellvertretend die Informationen der KBV zum Thema eGK:

http://www.kbv.de/html/egk.php

 

(Stand: 26.10.2017)

 

Weitere Informationen:

Updateseiten der Kartenterminalhersteller

Sollte es zu Problemen mit der elektronischen Gesundheitskarte der Generation 2 kommen oder Sie Nachfragen zum Thema haben, können Sie sich auch gerne auf der Gematik-Internetseite kundig machen - hier der entsprechende Link zur Gematikseite https://fachportal.gematik.de/service/kartenterminalhersteller/

(Stand: 29.07.2016)