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KBV schaltet Hotline für Praxen

In den letzten Tagen und Wochen wurde vermehrt durch die Medien berichtet, zahlreiche Arztpraxen seien nur ungenügend vor Hacker-Angriffen geschützt. Das hat zu einer großen Verunsicherung geführt.

Die überwiegende Mehrheit der Arztpraxen hatte bereits vor der TI (Konnektor)-Installation einen Zugang zum Internet. Ein zusätzlich parallel installierter Konnektor ändert nichts am Schutzniveau des bestehenden Internetzugangs. Aber auch ein „in Reihe“ installierter Konnektor ersetzt keine der üblichen Maßnahmen, die jeder Internetnutzer selbst ergreifen muss, um sich sicher im Internet zu bewegen. Jeder Arzt ist im normalen Praxisalltag für die Sicherheit seiner Praxis-IT selbst verantwortlich – unabhängig von einer Reihen- oder Parallelinstallation.

Zur Unterstützung der Praxen beim Schutz sensibler Patientendaten hat die KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) auf ihrer Internetseite nun weitere Informationen für Ärzte und Psychotherapeuten zusammengestellt. Zudem hat sie seit Freitag, 15.11.2019, eine Hotline eingerichtet:

Praxen können unter der Telefonnummer 030 4005 2000 montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags bis 17 Uhr sowie per E-Mail (it-security@kbv.de) ihre Fragen stellen.

Dabei geht es vor allem um den korrekten Anschluss an die Telematikinfrastruktur.

Mit diesem Serviceangebot möchte die KBV Ärzten und Psychotherapeuten bei Fragen rund um den sicheren Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) Unterstützung bieten.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der KBV unter:

https://www.kbv.de/html/datensicherheit-in-praxen.php

https://www.kbv.de/html/1150_43064.php

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