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null Ärztliche Stelle Nuklearmedizin

 

Nuklearmedizin

 

Die Ärztliche Stelle Nuklearmedizin führt Prüfungen durch, mit denen sichergestellt wird, dass bei der Anwendung radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung am Menschen die Erfordernisse der medizinischen Wissenschaft beachtet werden. Dazu überprüft sie  die angewandten Verfahren und eingesetzten Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen sowie bei Bestrahlungsvorrichtungen, ob diese den jeweiligen notwendigen Qualitätsstandards entsprechen, um die Strahlenexposition des Patienten so gering wie möglich zu halten.


Neben den Überprüfungen der nuklearmedizinischen Geräten (allgemeine Unterlagen wie zum Beispiel Umgangsgenehmigung, Betriebsbuch sowie Konstanz- und Zustandsprüfungen der Geräte) werden patientenbezogene Unterlagen (Untersuchungen und Behandlungen mit offenen radioaktiven Stoffen) angefordert und überprüft.


In diesem Zusammenhang werden die Einhaltung der aktuell gültigen Referenzwerte nach § 81 Abs. 2 StrlSchV sowie die Aktivitätswerte und die rechtfertigende Indikation nach § 80 StrlSchV in der Nuklearmedizin überprüft.


Die Ärztliche Stelle hat weiterhin die Aufgabe, dem anwendenden Arzt Empfehlungen zur Optimierung der Strahlenanwendung und gegebenenfalls zur Verringerung der Strahlenexposition zu geben. Darüber hinaus prüft die Ärztliche Stelle, ob und in wie weit die Vorschläge umgesetzt wurden, um eine Qualitätssicherung auf hohem Niveau zu gewährleisten. Hierzu kann auch eine Überprüfung und Beratung in der betreffenden Institution durchgeführt werden.

 

Foto: ©cassandrina/Fotolia.com

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