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Die Impfvereinbarungen mit den Krankenkassenverbänden regeln die Vergütung der Impfleistungen, die außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) gezahlt werden.

Für Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der Schutzimpfungen gilt die Schutzimpfungs-Richtlinie (SiR) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf der Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut.

 

Impfung mit dem Herpes zoster-subnit-Totimpfstoff

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im März 2019 beschlossen, der Stiko-Empfehlung Folge zu leisten und infolgedessen die Richtlinie über die Schutzimpfungen nach § 20i Abs. 1 SGB V (Schutzimpfungs-Richtlinie/SI-RL) um die Impfung mit dem Herpes zoster-subnit-Totimpfstoff zu ergänzen.

Der Beschluss des Bundesausschusses wurde am 30. April 2019 im Bundesanzeiger publiziert. Insofern wurde die Impfung ab dem 1. Mai 2019 eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Bezug von Impfstoffen:

Die Herpes Zoster Impfung wurde in die Vereinbarung über die ärztliche Verordnung von Impfstoffen aufgenommen und kann somit über Sprechstundenbedarf bezogen werden. Der Bezug des Herpes Zoster Impfstoffes erfolgt ohne Namensnennung des Patienten auf Muster 16, das Personalien Feld ist mit der Kennzeichnung „Impfstoffe“ zu versehen ist; dabei ist in das Status Feld „8“ und “9“ einzudrucken bzw. anzukreuzen.  Nach Möglichkeit sollten kostengünstigere Mehrdosenverpackungen bezogen werden.

Alle Verträge mit den Krankenkassen und das Leistungs- und Vergütungsverzeichnis „Schutzimpfungen“ sowie weitere Informationen finden Sie unter den „Anlagen“.